Why Geology Matters

Vulcano, Liparische Inseln, Italien

Geologie ist kein eigenes Schulfach. Folglich zählen die geowissenschaftlichen Studien nicht zu den überlaufenen. Und doch beeinflussen geologische Verhältnisse und Ereignisse unser tägliches Leben. Wie und wo genau?

  • Wie funktioniert unser Planet? (das Klima, die Meere und Ozeane, die Kontinente und Platten)
  • Was ist Zeit? (Die Erde ist ca. 4,6 Milliarden Jahre, das Universum ca. 12 Milliarden Jahre alt. Vor 65 Millionen Jahren fand das letzte Massensterben statt. Vor 50 Jahren war der erste Mensch auf dem Mond.)
  • Was ist Raum? (ein Gebirge, ein Kristall; Think globally – Think cosmically!)
  • Wo findet Geologie statt? (im Feld, im Labor)
  • Wo sind neue Rohstoffe? (für Kabel, Batterien, Bildschirme)
  • Wo lauern Gefahren? (Vulkane, Erdbeben, Tsunami)
  • Wo sind die Schnittstellen zu anderen Disziplinen? (Chemie/Geochemie, Physik/Geophysik, Mathematik, Computersimulation, Astronomie, Biologie/Paläontologie, aber auch Umweltwissenschaften/Ökologie und Wirtschaft)

Inspired by „Dear College Students: You Should Take Geology“ in Wired on 31 August 2016, by Erik Klemetti.

Cool Earth

Cool Earth

Source 1: https://www.coolearth.org/
Source 2: https://www.youtube.com/

Cool Earth is the non-profit organisation that works alongside rainforest communities to halt deforestation and its impact on climate change.

Cool Earth works directly with communities; one of the most effective ways to halt forest destruction.

Cool Earth have proven that it is local people, not fences and patrols or governments and boardrooms that save forest.

 

Steinkrebse (Europa) versus Signalkrebse (Amerika)

„Schlechte Zeiten für Flusskrebse“

derStandard.at am 4. November 2017
http://derstandard.at/2000066918914/Schlechte-Zeiten-fuer-Flusskrebse

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts brach die sogenannte „Krebspest“ über die Flusskrebse (u.a. Steinkrebse) herein, die ihre Bestände in ganz Europa dramatisch reduzierte. Hervorgerufen wird die Erkrankung durch einen aus Nordamerika stammenden Pilz, der 1860 in Europa eingeschleppt wurde.

In den 1970er-Jahren begann man, amerikanische Signalkrebse in europäischen Fließgewässern auszusetzen, um den Einbruch der hiesigen Arten auszugleichen. Was man damals noch nicht wusste, war, dass die amerikanischen Zuzügler selbst die Hauptüberträger der Krebspest (und selbst resistent dagegen) sind. Außerdem sind sie in vielen Fällen auch größer, aggressiver und damit stärker als die heimischen Arten, die sie seitdem vielerorts auf kleine Restbestände zurückgedrängt haben.

Als Allesfresser, die auch Reste von Tieren und Pflanzen verwerten, spielen die Flusskrebse eine wertvolle Rolle als „Gesundheitspolizei“ im Wasser. Außerdem dienen sie vielen anderen Lebewesen als Nahrung, wie Reihern, Kormoranen, Bisamratten oder auch – solange sie klein sind – Fischen und großen Wasserinsekten. Das Aussterben der heimischen Flusskrebse wäre auch das Aus für die auf ihnen lebenden Arten von Krebsegeln oder Branchiobdelliden.

Seit 2016 verbietet eine EU-Verordnung die Haltung und das Aussetzen von fünf invasiven Krebsarten (darunter der Signalkrebs), aber im Aquarienhandel sind viele weitere Arten problemlos erhältlich.