Was wir in der Krise lernen könnten (30)

Wissenschaft gibt in der Regel keine politische Entscheidung vor. Daher konnte sich D. Trump ohne größere Widerstände über seine wissenschaftlichen Berater hinwegsetzen.

Das soll jedoch nicht heißen, dass man seine Entscheidungen nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützen soll. Wer aus Prinzip Fakten (also wissenschaftliche Ergebnisse aus der Erforschung der Welt) ignoriert, endet zwangsläufig in einem Bereich, der Pseudowissenschaften, Verschwörungserzählungen, der Esoterik und den Religionen vorbehalten ist. Natürlich kann man dort auch den einen oder anderen Politiker treffen. Doch diese sollten bei nächster Gelegenheit von einer aufgeklärten Mehrheit von ihrem Mandat entbunden werden (wie soeben in den USA).

Man kann auch versuchen, selber Fakten zu schaffen. Dazu laufen in Osteuropa zumindest zwei interessante Selbstversuche. Allerdings ist unklar, ob sich die Verantwortlichen der Nebenwirkungen und Spätfolgen bewusst sind.